Wer steckt eigentlich hinter Isarmoos Designs?
Nun, wir sind ein Trio, das recht ungleichmäßig zum Erfolg beiträgt. Da wäre zum einen ich, Jo. Meine Aufgabe ist es mich um alles zu kümmern was anstrengend ist. Vom Arbeiten um unser Leben zu finanzieren, über das tatsächliche Wickeln der Bobbel, den Kundenkontakt, das Einpacken, das Planen und so weiter und so fort fällt alles in meine Zuständigkeit. Meine wichtigste Aufgabe ist die Beschaffung von Futter und Käse. Letzteres am liebsten räderweise. Dann gibt es da noch Wookie, den Collie. Er ist niedlich, das ist seine Hauptaufgabe. Wookie ist der erklärte Feel-Good-Manager und für die gute Stimmung zuständig. Und dafür den Käse vor dem Verderb zu bewahren. Außerdem tanzen wir regelmäßig zusammen, mittlerweile auch mit Turniererfolgen. Mehr von ihm gibts auf Instagram unter @collie_wookie. Der Dritte im Bunde ist Kater Sgo. Mit vollem Namen heißt er Sgóthan vom Brawahof. Der erste Teil seines Namens ist gälisch und bedeutet so viel wie Wolken, weil mich seine weißen Flecken daran erinnert haben. Der Brawahof ist der Hof auf dem ich mein Praxissemester gemacht habe und dabei die Minikatze kennenlernte. Im zarten Alter von 5 Tagen. Sgo ist in aller erster Linie dafür zuständig mir die Haare vom Kopf zu fressen. Ein Labrador gefangen im Katzenkörper ist eigentlich immer am Verhungern. Wie alle Katzen hält er nicht viel von Regeln und tut was immer ihm in den Kram passt. Dafür darf ich jeden Tag an meinen fluffigen Hund gekuschelt und mit dem Schnurren des Katers im Ohr einschlafen und das ist jede Anstrengung wert.




Wie kams dann eigentlich zu Isarmoos Designs?
Nun, begonnen hat das alles, weil meine Impulskontrolle mangelhaft ist. Anfang 2025 wurde ich mit ADHS diagnostiziert. Im Nachhinein war das schon seit vielen Jahren sehr sehr offensichtlich. Mir kam dieser Gedanke selbst allerdings nie. Eines der ADHS Symptome ist mein Problem mit Reizen umzugehen, insbesondere wenn ich mich in einer großen Gruppe mit Menschen aufhalten muss. Für mich ist das eine extreme Belastung. Häkeln ist mein Skill um damit umzugehen. Die Kombination aus taktilen Reizen und konstanter Bewegung der Hände hat etwas unfassbar Beruhigendes. Die Farbwechsel der Bobbel sorgen dafür, dass nach kurzen Abschnitten der nächste Dopaminkick in Form eines Zwischenerfolges kommt und so war ich schnell hellauf begeistert. Relativ schnell kam der Wunsch meine eigenen Bobbel zu entwerfen und weil mir das wie üblich nicht genug war habe ich beschlossen diese Bobbel gleich auch für andere verfügbar zu machen.
Der Name ist übrigens eine Anspielung auf meine Heimat: Ich lebe in einer Kleinstadt, direkt an der Isar. Da das ganze Gebiet hier einst ein Moorgeiet war bzw teilweise noch ist hört die Stadt auf den Namen Moosburg. Moos ist das bayrische Wort für Moor. Woher die Burg kommt ist mir nicht bekannt, meines Wissens nach hatten wir lediglich ein Schloß, aber wer weiß, vielleicht gab es ja mal eine Burg.

